Mein Weg
Warum ich heute Menschen begleite
Veränderung begleitet mich seit Beginn meines Berufslebens.
Über zehn Jahre arbeitete ich in der internationalen Katastrophenhilfe und europäischen Zusammenarbeit mit Expert*innen, Hilfsorganisationen und europäischen Institutionen. In einem Umfeld, in dem Entscheidungen oft unter hohem Druck getroffen werden mussten, habe ich erlebt, wie wichtig es ist, unterschiedliche Kulturen, Interessen und Perspektiven miteinander zu verbinden.
Dabei wurde mir etwas deutlich, das meine Arbeit bis heute prägt:
Die größten Herausforderungen entstehen selten durch fehlendes Fachwissen. Sie entstehen dort, wo Menschen unter Druck den Kontakt zu sich selbst und zueinander verlieren.
Mein Weg führte mich deshalb zunächst tiefer in die Organisationsentwicklung und das Change Management. Mit meinem MBA in Change Management und später als Dozentin für Leadership und Persönlichkeitsentwicklung an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin beschäftigte ich mich intensiv mit der Frage, wie Veränderung gestaltet werden kann – durch Strukturen und Prozesse, aber vor allem durch Führung und Zusammenarbeit.
Doch je länger ich Menschen und Organisationen in Veränderung begleitete, desto stärker verlagerte sich mein Blick.
Vom System auf den Menschen.
Vom Verstehen auf das Wahrnehmen.
Von Führung auf Selbstführung.
Und von der Frage „Was muss sich verändern?“ zu „Was brauche ich, um auch unter Druck klar bei mir zu bleiben?“
Denn gerade wenn Unsicherheit wächst, Konflikte entstehen oder viel von uns verlangt wird, greifen wir häufig auf alte Muster zurück. Wir funktionieren, passen uns an, werden hart oder verlieren aus dem Blick, was für uns eigentlich stimmt.
Mit der Geburt meines Sohnes bekam diese Frage auch für mich persönlich eine neue Bedeutung. Es begann ein neuer Lebensabschnitt – und gleichzeitig eine intensive Auseinandersetzung mit Verantwortung, Veränderung und der Verbindung zu mir selbst. Daraus entstand 2017 Take the Change.
Seitdem ist zu meinem Wissen aus Change Management, Organisationsentwicklung und Leadership immer mehr hinzugekommen: systemisches Coaching, Konflikt- und Beziehungsarbeit, körperorientierte Ansätze und schließlich die Arbeit mit Pferden.
Nicht, weil das eine das andere ersetzt.
Sondern weil nachhaltige Veränderung für mich heute all diese Ebenen miteinander verbindet: Organisation und Mensch. Verstand und Körper. Klarheit und Verbindung.
Heute begleite ich Menschen in beruflichen und persönlichen Veränderungsprozessen dabei, nicht einfach noch besser zu funktionieren, sondern wahrzunehmen, was gerade wirklich geschieht, sich selbst zu vertrauen und daraus klar zu handeln.
Denn wenn ich aus all diesen Jahren einen Gedanken mitgenommen habe, dann diesen:
